| Vor zwanzig Jahren, 1991, gründeten aktive
Gemeindemitglieder aus Kirchenchor und Pfarrgemeinderat den
Freundeskreis für Kirchenmusik -St. Theresia.
Es wurden Mitglieder geworben, die bereit waren, mit einer
Jahresspende diesen Freundeskreis zu unterstützen. Sofort war der Zweck
dieser Gründung möglich, neben den Gottesdiensten in regelmäßigen Konzerten
in erster Linie die neue Orgel (installiert 1990) und auch andere
Instrumente u. Gesang hören zu können.
Mit der vollen Unterstützung von Pfr. Heinrich Peters sowie mit dem
Kirchenchorleiter Stefan Heskamp und dem Vorstand des Freundeskreises
kam es zu einer beachtlichen Folge schöner Kirchenkonzerte
vielfältiger Art.
Zu hören waren Interpreten wie:
- Prof. Heino Schubert, Köln, Hans-Josef Knaust, Salzburg
- Prof. Wolfgang Seifen, Düsseldorf
Schöne Chormusik erklang:
- vom Kirchenchor St. Theresia,
- von den Eppendorfer Liederfreunden,
- vom Chor der Essener Domsingknaben und vom Mädchenchor am Essener
Dom
- von der Gesanggruppe Da capo, Dortmund
Fesselnde Solistenkonzerte boten u.a.:
- Panflöte mit Orgel, mit Harfe, oder mit Piano
- das Bläserquintett der bosy, Klavier mit Queflöte
Liturgische Orgel- und Orgelkonzerte waren zu hören anlässlich des
Advents oder zum Hubertusfest mit Jagdhörnern, oder zur Fastenzeit die
Passion von Düpré für Orgel und Sprecher, oder festliche Gregorianik.
Nach dem Weggang von Stefan Heskamp 2003, drohte dem Freundeskreis
das Ende, da kein kompetenter Mann für die künstlerische Gestaltung
der Konzerte fehlte.
In Höntrop erklärte Thomas Krause, selbst tätig an der Bochumer
Musikschule, ausgebildet in verschiedenen Musikinstrumenten, Chorleiter
und Sänger, dass er diesen Freundeskreis begleiten, beraten und
unterstützen werde. Er gab dem Freundeskreis sofort auch Impulse z.B.
mit dem Soiree - Konzerten seiner Schüler, und auch "Kurzweiligen
zur Kaffeezeit" wo sich die kleinen Künstler aus den Gemeinden mit
ihrer erlernten Musik vorstellen, für die Zuhörer gibt es Kaffe und
Kuchen.
Dies ist ein kleiner Querschnitt der Aktivitäten, die sich immer
wieder neu aufleben. Das alles wäre ohne einen aktiven Freundeskreis,
ohne Spenden, ohne Spenden der Mitglieder nicht möglich gewesen.
Die Konzerte sind immer eintrittsfrei, um eine Spende nach dem
Konzert wird gebeten zur Deckung der Kosten.
In den zwanzig Jahren des Bestehens des Freundeskreises wurden
sechsundsiebzig Konzerte durchgeführt die von ca. 8000 Besuchern
gehört wurden.
Der Freundeskreis für Kirchenmusik hat eine Satzung, in einer
jährlichen Mitgliederversammlung wird Rechenschaft gegeben. Wir vom
Vorstand würden uns freuen überneue Mitglieder, da sehr viele in den
zwanzig Jahren verstorben sind.
Ohne einen sicheren Bestand an Mitgliedern ist dieser Freundeskreis
auf Dauer nicht aktionsfähig.
Friedrich Röken

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Begegnung im St. Theresia Heim nach dem Konzert.
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Gruppenfoto Kaffeeklatsch 2010
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