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Die Verabschiedung unseres beliebten Pfarrers Heinrich Peters war mehr
als ein für ihn begünstigender Verwaltungsakt. Es war die Verbeugung der
ganzen Gemeinde vor einem Menschen, der mehr als 27 Jahre seine Gemeinde
geprägt und begleitet hat.
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feierlichen Hochamt war die Kirche nicht nur voll, man kann, wie der Volksmund
es ausdrückt, sagen: „Sie platzte aus allen Nähten“. Alle Anwesenden
waren sich der Besonderheit dieses Gottesdienstes bewusst. Angeführt von den
Fahnenabordnungen der Vereine, gefolgt von mehr als 40 Ministranten, zogen die
Priester und unser Diakon gemeinsam mit Pfarrer Peters in die Kirche ein. Bei
der Begrüßung durch unseren Pfarrer wurde wieder einmal seine Bescheidenheit
deutlich. Begrüßte er doch alle Anwesenden zum 70. Kirchweihfest; kein Wort
von seiner Verabschiedung. Der Kirchenchor und eine Solosängerin, von
Orgelspiel und Geigen begleitet, gestalteten den festlichen Rahmen des
Hochamtes.
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Die
Moderation des sich anschließenden Festaktes hatte die
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Frau Rita Kordt übernommen. Nachdem Frau Kordt
alle Anwesenden in der Kirche begrüßt hatte, wurde der Festakt eingeleitet
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Beginnen
will ich mit dem Wort „Danke“.
Danke Pfarrer Heinrich Peters.
Es ist mir ein Bedürfnis, das schlichte Wort „Danke“ heute einmal ganz an
den Anfang zu stellen.
Mit
diesen Worten begann der stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Herr Werner
Schlochtermeier, die Laudatio. Anschließend kamen die Vereine und Gruppierungen
der Pfarrgemeinde zu Wort. Besonders überrascht war unser Pfarrer, als Kinder
des Kindergartens spontan in die Kirche einzogen um ihn mit einem kleinen
Beitrag zu erfreuen. Ebenso konnte man seine Freude sehen, als auch der
Kinderchor zur Verabschiedung kam, ein Lied vortrug, und ihn zum Ehrenmitglied
ernannte. Nachdem der Wattenscheider stellv. Bezirksvorsteher Herr
Schmalstieg, die evangelische Schwestergemeinde und eine Vertreterin der beiden
Eppendorfer Grundschulen herzliche Worte fanden, wurden alle Anwesenden
aufgefordert, im St. Theresia Heim noch ein paar Stunden der Begegnung und der
Geselligkeit zu verbringen.
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Hier
nutzten die „Sechs Zylindros“, eine bekannte Gruppe im Pfarrkarneval, ihre
Chance zu einem Auftritt. Da der
Pfarrer in seiner Amtszeit auch als aktiver Karnevalist jedes Jahr die Bütt’
aufsuchte, war es für die Sänger
selbstverständlich, mit Gerd Horenburg am Keyboard, am 11.11. den anwesenden Gästen
einen Querschnitt aus den letzten 12 Jahren Zylindros vorzutragen. |
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Ich
weiß nicht, wann das Heim abgeschlossen wurde. Die Meinung aller Anwesenden war
eindeutig. Es war eine herzliche, ungetrübte Verabschiedung.
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Wie
hieß es da noch am Schluss der Laudatio?
So
gilt es nun, dieses einmalige Werk zu erhalten und fortzuführen. Du wirst nun
unsere Gemeinde verlassen. Wir aber freuen uns bei dem Gedanken, dass die
Gemeinde, in der du als Priester in besonderem Dienst tätig sein wirst, ein
kleines Stückchen von dem mitbekommt, was wir in den letzten 27 Jahren ganz
allein für uns haben durften. Wir wünschen dir alles erdenklich Gute für
deinen Ruhestand. Und wenn du, wie so oft, still im Gebet verharrst, dann denk
manchmal an uns. Und wenn dann auf deinem Gesicht das bekannte Schmunzeln
dieses, - wie hast du dich selbst genannt?- „dankerfüllten alten Knaben“
auftaucht, sind wir sicher, war im Sinne Gottes „alles gut getan“.
Werner Schlochtermeier
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